Antitierbenutzungshof

Wir sind ein Antitierbenutzungshof. Leider sehen viele Menschen die Tiere als Gegenstand an und behandeln diese auch als solchen. Sie werden gekauft, für einige Zeit geduldet und dann, wenn sie zu Last werden einfach ausgesetzt oder, im besten Fall, ins Tierheim gebracht. Lange schon steht bei dem Kauf eines Tieres nicht mehr der Charakter des Lebewesens an erster Stelle. Sondern ein makelloses Aussehen scheint wichtiger zu sein.

Aus diesem Grund tritt immer mehr das Phänomen auf, dass Menschen Tiere aufgrund ihres Alters, körperlicher Einschränkungen oder aufgrund ihres Aussehens einfach aussetzen oder gar zur Schlachtung freigeben. Sie sind in den Augen dieser Menschen nutzlos und können somit getrost geschlachtet werden. Immerhin verbrauchen sie somit weder Essen, noch nehmen sie unnötig viel Platz ein.

Dieses Beispiel zeigt es ganz deutlich – der Mensch fühlt sich den Tieren gegenüber stärker und hochwertiger und entscheidet über diese Lebewesen, wie über einen Gegenstand. Gefällt mir – behalte ich. Gefällt mir nicht mehr – schmeiß ich weg. Und genau an dieser Stelle greift der Antitierbenutzungshof ein. Der Name ist hier Programm.

Tiere sind Lebewesen und werden geliebt, geachtet und respektiert – in keinem Fall benutzt und nach Lust und Laune behandelt. Es ist erschreckend, dass einige Menschen ihr Auto besser behandeln als ihren Hund. Der Antitierbenutzungshof – der Lichtblick für alleingelassene, ausgesetzte und zum Tode verurteilte Tiere.

Antitierbenutzungshof – Wir retten Tiere

Tiere sind wundervolle Lebewesen, welche es genauso verdient haben in Würde und mit Liebe zu leben wie es die Menschen für sich beanspruchen. Aus diesem Grund setzen wir mit dem Antitierbenutzungshof ein klares Zeichen. Wir nehmen die Tiere bei uns auf, welche zuvor in unwürdigen Situationen lebten und zum Tode verurteilt waren – sei es aufgrund der äußeren Umstände, in welchen sie lebten oder, weil die ehemaligen „Besitzer“ das Tier zur Schlachtung freigegeben haben. Das Tier lebt auf dem Antitierbenutzungshof als Tier mit seinen Bedürfnissen und dem Respekt, welchen es wie alle anderen Lebewesen auf dem Planeten verdient hat.

Es bleibt nicht aus, dass wir auf Tiere stoßen, welche einer nahezu aussichtslosen Situation entkommen und oft hängt das Leben dieser Tiere an einem seidenen Faden. Doch mit Hingabe, Liebe und Durchhaltevermögen nehmen wir uns den Tieren an, erlangen ihr Vertrauen und ermöglichen ihnen ein schönes, friedliches Leben als Tier und nicht als Gebrauchsgegenstand..

Den Tieren ein artgerechtes und eigenständiges Leben bieten

Jeder Mensch beansprucht ab einem gewissen Alter, dass die Umgebung seine Entscheidungen respektiert. Und genau das, was der Mensch selbst von seiner Umgebung verlang, verwehrt er den Tieren. Sie müssen so leben, wie es der Mensch will, und sie müssen ihm als Ressource für Nahrung und Kleidung dienen. Von diesem Zwang und Druck, welcher gegen den Willen der Tiere geschieht, sind sie auf dem Antitierbenutzungshof geschützt. Denn hier leben die Tiere als Tiere. Sie gehen ihren natürlichen Bedürfnissen nach und werden weder als Ressource für Nahrung noch für Kleider genutzt. Sie dürfen einfach so sein, wie sie sind. Unsere großen Tiere leben in Zwingern. Die Zwinger Größe ist ganz auf die Tier ausgelegt. Die Tür ist immer geöffnet. Die kleinen Tiere bekommen auch einen Rückzugsort gebaut. Manche dürfen sogar mit ins Haus.

Natürlich bleibt es nicht aus, dass einige Tiere auf medizinische Betreuung angewiesen sind. Wenn die Pfleger das Vertrauen der Tiere erlangt haben, lassen sich diese auch ganz ohne Probleme helfen und kommen sogar eigenständig, um sich helfen zu lassen. Tiere sind intelligent – sie verstehen, wenn ihnen jemand etwas Gutes oder etwas Böses will. Ansonsten leben die Tiere vollkommen eigenständig und artgerecht auf dem Antitierbenutzungshof in einer fröhlichen, freundlichen, von Respekt geprägten Umgebung. Hier darf jedes Tier, Tier sein.

Antitierbenutzungshof – Wir sind ein veganer Hof

Was uns sehr am Herzen liegt, ist die Ernährungsweise der Tiere. Natürlich dürfen sie voll und ganz ihrer Natur nachgehen, sofern es die Haltung erlaubt. Ein Leben auf einem Hof ist immer etwas anderes, als das Leben in der freien Natur. Doch die Tiere, welche zu uns kommen, haben in der freien Natur in der Regel keine Chance mehr zu überleben. Da sich unsere Philosophie ganz klar gegen die Nutzung der Tiere richtet, sehen wir auch davon ab, die tierischen Bewohner des Hofes mit tierischen Produkten zu nähren. Sowohl die Mitarbeiter als auch die Tiere ernähren sich rein vegan. Dabei ist das Futter auf jede Tierart abgestimmt und spezifisch für diese zusammengestellt. So erhalten sie alle Nährstoffe, welche sie für ein gesundes Leben benötigen, ohne dafür Tiere umzubringen oder auszubeuten.

Das Zusammenleben zwischen Hund, Huhn, Ziege und Gans

Für die Mitarbeiter des Antitierbenutzungshofes macht es keinen Unterschied, ob eine schwer verletzte Gans auf den Hof kommt oder ein süßer Hund der Tierquälerei zum Opfer gefallen ist. Nur, weil der Mensch den Hund als Haustier erklärt hat und die Gans nicht weiter nützlich ist, heißt das nicht, dass das der Wahrheit entspricht. Der Antitierbenutzungshof macht keinen Unterschied zwischen den Tieren und nimmt sich aller schutzsuchenden und hilfesuchenden Tieren an. Es leben somit viele verschiedene Tierarten auf dem Hof – unter ihnen befinden sich unter anderem Rinder und Pferde, Hühner und Gänse, sowie Schafe, Ziegen, Hunde, Katzen und auch Schweine.