Friedlicher Ort für Tiere und Pflanzen

Ein Ort, an welchem alle Tiere gemeinsam leben können, so wie es von der Natur gewollt und bestimmt ist. Ein Ort, an welchem sich die Menschen den Tieren annehmen, ihnen helfen und sie dabei unterstützen so zu sein, wie sie sind – in all ihren Bedürfnissen und Vorlieben.

Ein Ort, an welchem jedes Leben wert ist, egal wie klein das Lebewesen auch sein muss.
Ein Ort, an welchem das Tier einfach Tier sein darf und nicht als Gebrauchsgegenstand, Nahrungs-, oder Kleidungslieferant missbraucht wird. Genau so ein Ort ist der Antitierbenutzungshof.

Der verborgene Hof – unter Ästen ungestört

Ein Hof, viele Tiere, ein paar Menschen, viel Natur und unendliche Freiheit. Das klingt auf den ersten Blick utopisch, oder? Man könnte meinen, dass es diesen Ort nicht gibt und, dass zwangsläufig Anarchie herrscht, wenn jedes Tier einfach das macht, was es will. Unvorstellbar, nicht wahr? Nicht für den Antitierbenutzungshof.

Denn das, was die heutige Gesellschaft als Utopie bezeichnet, ist in Wahrheit nichts anderes als der Zustand, wie ihn die Natur bestimmt hat. Erst durch das Eingreifen der Menschen wurden die Tiere zum Gebrauchsgegenstand und Opfer von Gewalt und Missbrauch. Von all diesen negativen Eigenschaften sondert sich der Antitierbenutzungshof ab. Die Philosophie, verbunden mit der himmlischen Lage, nicht nur eine Genesungsstation für Tiere, sondern auch ein wahrhaftes Paradies.

Natur, Tiere und Mensch im Einklang

Inmitten der grünen Natur, umgeben von saftigem Gras, blühenden Blumen und Bäumen, deren Blätter sanft in der angenehmen Brise rascheln befindet sich der Antitierbenutzungshof.
In der Nähe kann man das Rauschen des kleinen Flusses hören, welcher in einem kleinen Bach mündet. In diesem können sich die Tiere auf ihren kleinen Spaziergängen erfrischen oder mit frischem Wasser versorgen. Im Sommer finden sie Schatten unter den grünen Bäumen, welche sich mit ihren weit wachsenden Ästen in das Unendliche ausbreiten zu scheinen.

Neben den Tieren, welche auf dem Hof genesen und endlich wieder lernen, ihr Leben zu genießen, lädt die nahezu unberührte Natur Tiere aller Art zum Verweilen ein. Vögel bauen sich in den Baumkronen ihr Nest. Frösche versammeln sich in den Bächen und geben am Abend ihr Quakkonzert. Im Sommer zirpen in den hohen Gräsern die Grillen und in der Ferne kann man dem Uhu lauschen, welcher sich ebenfalls in einem der Bäume sein Zuhause errichtet hat. Der Antitierbenutzungshof schließt keinen aus und lädt alle ein, welche fröhlich, friedlich und gemeinschaftlich leben wollen.

Abgelegen von Straßen und Verkehr

Der Antitierbenutzungshof liegt in der weiten und großen Landschaft, fernab von Straßen, Autos und Verkehr. Abgase und Lärm durch die Straße kennen die Tiere hier nicht. Es herrscht ein fröhliches Konzert zwischen dem Bellen der Hunde, dem Miauen der Katze, dem „Kikeriki“ des Hahns, dem Gegacker der Hühner und vielen anderen, kunterbunt gemischten Tierlauten.
Friede, Freude, Eierkuchen im Kunterbunter-Traumland, würden einige nun sagen. Die Lage ist traumhaft und auch die Harmonie und der Respekt, welche unter Mensch und Tier, und Tier und Tier herrschen charakterisieren den Antitierbenutzungshof. 

Jedes Tier hat seinen Bereich

Dennoch gibt es durchaus einige Gehege, um natürliche Feinde voneinander zu trennen. Mehr als Feinde nennt es der Antitierbenutzungshof jedoch „natürliche Nahrungskette“. Doch, diese kommt nur zum Tragen, wenn die Tiere keine Alternative haben. Nebeneinander leben sie auf dem Hof und essen sich somit auch nicht gegenseitig auf.

In dem großen und willkommenen Hauptgebäude, in welchem sich die Mitarbeiter aufhalten können, kochen sie gemeinsam für Mensch und Tier und können das Essen an schönen Sommertagen auf der bunten Blumenwiese direkt vor dem Haus genießen und, dank der veganen und tierfreundlichen Zusammensetzung, mit den Tieren teilen.

Bei schlechtem Wetter lädt der große Stall, gefüllt mit Heu und Heuballen zum Verweilen ein. Sprünge von den Balken an der Decke hinunter ins weiche Heu-Bett – das ist auf dem Antitierbenutzungshof möglich.